Singapore Sri Lanka

Erleben Sie die Höhepunkte von Sri Lanka, Kleinod im Indischen Ozean das gerade aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Eine zu entdeckende Perle rund sechzig Kilometer südöstlich von Indien gelegen. Ideal zum Beispiel in Verbindung mit einem Flug mit Emirates, da einer der fünf täglichen Flüge nach Singapore eine Zwischenlandung in Colombo einlegt.

Kulturelles Dreieck von Sri Lanka: Anuradhapura, Sigiriya, Polonnaruwa und Dambulla

Sri Lanka ist heute Heimat von acht Weltkulturerbestätten, davon sechs Kulturerbe- und zwei Naturerbestätten: Die Altstadt von Galle und ihre Festungen, der Goldene Tempel von Dambulla, die heiligen Städte Anuradhapura und Kandy, die Ruinen von Polonnaruwa und Sigiriya, das Waldschutzgebiet Sinharaja und das zentrale Hochland von Sri Lanka.

Anuradhapura

Einst Hauptstadt der NordZentralprovinz und erste Hauptstadt von Sri Lanka überhaupt. Bereits um 380 v. Chr. wurde die Siedlung Anuradhagama von König Pandukabhaya zur Hauptstadt des singhalesischen Reiches erhoben. Die eigentliche Geschichte der Region begann jedoch erst mit König Devanampiya Tissa (250 bis 210 v. Chr.), der die vom indischen Mönch Mahinda in Mihintale verkündete Lehre aufnahm und unterstützte. Zu den eindrucksvollsten Ruinen von Anuradhapura gehören die 1600 Säulen, die in Reihen von je 40 aufgestellt sind und einst den Lohapasada (Bronze Palast), ein vermutlich neunstöckiges Gebäude, in dem sich mehr als 1000 Zimmer befanden, trugen.

Aukana

In der Nähe von Anuradhapura bei Kekirawa befindet sich die vermutliche zweitgrößte Buddha-Statue des Landes, mit einer Höhe von mehr als 40 Fuß bzw. 12 Metern. Sie wurde im 5. Jhd. kunstvoll aus einer großen Granitfelswand heraus gehauen und gilt heute als eines der besten Beispiele für eine stehende Statue des alten Ceylon.

Mihintale

Hier finden Sie eine der ältesten Anlagen des Buddhismus in Sri Lanka. Das Kloster liegt auf dem Missaka Berg nur rund zwölf Kilometer östlich von Anuradhapura. Die Bauwerke liegen auf unterschiedlichen Höhen, das Kloster Raja Maha Vihara Mihintale am Fuße des Berges. Die Terrassen sind mit rund 1840 breiten, in Stein gehauenen Stufen miteinander verbunden.

Sigiriya

Die Felsenfestung Lion Rock bei Sigiriya gehört zweifellos zu den Highlights der Region. Auf dem Plateau des weithin sichtbaren, ca. 200 Meter hohen Monolithen befinden sich die Überreste des Palastes von König Kasyappa (473 bis 491). Der Aufstieg auf den Felsen ist recht anstrengend, wird aber mit einem traumhaften Blick über die Landschaft belohnt (festes Schuhwerk empfohlen).

Polonnaruwa

Die Stadt wurde bereits 368 n. Chr. zur Königsresidenz erhoben und besitzt aus dieser Zeit mehrere bedeutende, buddhistische Baudenkmäler, die etwas nördlich der modernen Stadt liegen. Hierzu gehören insbesondere mittelalterliche Tempel in ihrem für die Stadt charakteristischen Baustil, wie die aus Backstein erbauten Tempel Lankatilaka, Thuparama und das aus dem 12. Jhd. n. Chr. stammende Kiri-Kloster sowie monumentale Felsenbilder Buddhas im Gal-Vihara („Felsenkloster“). Die Stadt zählt die heute rund 15.000 Einwohner. Nach ihrer Blütezeit zunächst dem Dschungel ausgeliefert  wurde sie um 1820 von den Briten wiederentdeckt. Die ersten Ausgrabungen begannen 1890. Bereits seit 1982 gehört Polonnaruwa zu den Weltkulturdenkmälern der Unesco.

Dambulla

In der Zentralprovinz von Sri Lanka rund 150 Kilometer nordöstlich von Colombo und 75 Kilometer nördlich von Kandy gelegen. Dambulla ist berühmt für seine buddhistischen Höhlentempel mit zahllosen historische Malereien und Statuen, die unter dem Namen “Goldener Tempel von Dambulla” seit 1991 zum Weltkulturerbe der Menschheit zählen.

Minneriya National Park

Rund um den antiken Minneriya Wewa (Stausee) zwischen Habarana und Polonnaruwa gelegenes 1938 zum Naturschutzgebiet erklärte Region, die 1997 zum Nationalpark erhoben wurde. Minneriya ist ebenso wie der Hurulu Eco Park vor allem für großen Elefanten-Populationen bekannt. Denen dient der Nationalpark insbesondere während der Trockenzeit als Rückzugsraum, in dem sich die Tier innerhalb aber auch zwischen den drei Nationalparks (Minneriya, Kaudulla, Hurulu) frei bewegen können.

Yapahuwa

Die nach dem Vorbild von Sigiriya errichtete Felsenfestung von Yapahuwa liegt auf einem rund 100 Meter hohen Felsrücken zwischen Chilaw und Anuradhapura. Yapahuwa diente als Hauptstadt von Sri Lanka in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts (1273 bis 1284). Die Felsenfestung war sowohl Palast als auch militärisches Bollwerk gegen Eindringlinge mit ihren Gräben und Wällen am südlichen Fuß des Felsens. Auch wenn die Festungsanlage analog zur Sigiriya angelegt wurde so handelt es bei Yapahuwa um eine kleine stadtähnliche Festung, die zusammen mit Höhlenkloster und Museum sicherlich einen Höhepunkt einer Sri Lanka Reise bilden.

Ostküste von Sri Lanka: Trincomalee, Batticaloa, Passikudah und Arumgambay

Vom Bergland abgesehen ist das Klima auf Sri Lanka tropisch warm mit Temperaturen um die 30°C; z.T. heftige Niederschläge bringen die Monsune im Südwesten vor allem im Mai und Oktober, an der Westküste von Mai bis August bzw. im Nordosten und Osten im November und Dezember.

Trinconmalee

Hauptstadt der Ostprovinz im Nordosten von Sri Lanka rund 180 Kilometer nordöstlich von Kandy gelegen mit einer bewegten Geschichte während der Kolonialzeit. Tirukoneswaram ist einer der sieben wichtigsten Shiva-Tempel, er wurde auf dem Gipfel eines Bergs erbaut, der als „Swami Rock“ bekannt ist. Wenige Kilometer westlich von Trincomalee bei Kanniya befindet sich das Wunder der „Hot Wells“. Mehrere Quellen, die trotz räumlicher Nähe unterschiedliche Temperaturen besitzen. Nilaweli und Uppuveli sechzehn bzw. sechs Kilometer von Trincomalee (Trinco) entfernt zählen ebenso zu den schönsten Stränden in Sri Lanka wie die kleine Badeinsel Pigeon Island mit ihrem Korallenstrand und einem von zwei maritimen Nationalparks in Sri Lanka. Die Insel liegt ca. zwölf Kilometer nördlich von Trincomalee nahe Nilaveli und kann nur per Boot erreicht werden.

Batticaloa

Die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts im Osten von Sri Lanka liegt am Golf von Bengalen. Die Festung von Batticaloa (Batti) wurde 1628 von Portugiesen erbaut und war die erste, die von den Holländern 1638 eingenommen wurde. Sie gehört zu den malerischsten auf Sri Lanka, liegt auf einer Insel und befindet sich noch in gutem Zustand. Die Region ist aber auch für ihre langen Sandküsten und Lagunen berühmt, die bekanntesten sind Batticaloa Lagoon, Valaichchenai Lagoon und Vakari Lagoon.

Pasikudah

Der Badeort Pasikuda bzw. Pasikudah liegt etwa 35 Kilometer nordwestlich von Batticaloa. Dank einer im Vergleich zu anderen Regionen in Sri Lanka relativ schwachen Strömung bei einer langen, flachen Küste ist die Region dabei sich als eine bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte Destination zu entwickeln. Pasikudah Bay ist Heimat eines flachen Saumriff, wo Fischschwärme und vielfältigen Korallen reichlich vorhanden sind. Etwas weiter von der Küste entfernt liegt das Mushroom Reef, bekannt für seine gesunde Korallen. Wal- und Delfinbeobachtung ist i.d.R. von März bis August bei Trincomalee möglich. Die Lage erlaubt auch Ausflüge zum archäologischen Park bei Polonnaruwa (ca. 75 Kilometer bzw. eine Stunde Fahrzeit) sowie zum Lion Rock bei Sigiriya (ca. 125 Kilometer bzw. zwei Stunden Fahrzeit). Für Naturliebhaber bieten sich Batticaloa Lagoon (ca. 35 Kilometer bzw. halbe Stunde Fahrzeit) ebenso an wie der Minneriya National Park (ca. 85 Kilometer bzw. 90 Minuten Fahrzeit).

Arugam Bay

Arugambay liegt im Bezirk Ampara und genießt den Ruf als einer der drei besten Surfspots der Welt. Das typische Fischerdorf südlich der Kleinstadt Pottuvil ist rund 320 Kilometer von Colombo entfernt und über die A 4 erreichbar. Das Örtchen Srugam Bay bietet eine Fülle von Möglichkeiten für Wassersportler.

Kumana National Park

Der ehemalige Yala East National Park ist bekannt für seine Vogelwelt, insbesondere für große Herden wandernder Wasser- und Watvögel. Kumana ist rund 400 Kilometer von Colombo entfernt an der Südostküste von Sri Lanka gelegen.

Landesinnere von Sri Lanka: Kandy, Nuwara Eliya, Ella und Bandarawela

Die Vielfalt von Sri Lanka, von tropischen Stränden über die landschaftliche Vielfalt mit zum Teil heute noch angetastetem Primärwald, der enormen tropischen Tierwelt und dem umfangreichen kulturellen Erbe ziehen jeden Gast auf einer Sri Lanka Reise in den Bann.

Kandy

Im zentralen Bergland von Sri Lanka auf einer Höhe von rund 500 Metern gelegen gehört Kandy sicher zu den Highlights der Insel. Kandy war die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches, das sich gegen zahlreiche Eroberungsversuche der Kolonialmächte behaupten konnte, bis die Stadt 1815 von den Briten eingenommen wurde. Bereits seit dem 4. Jhd. n. Chr., als Buddhas Zahn nach Sri Lanka gebracht wurde, hat das Relikt und somit auch Kandy eine undenkliche Wertschätzung und Heiligkeit in Sri Lanka und in der buddhistischen Welt erfahren. Der Besuch des Sri Dalada Maligawa – 1988 wurde der Tempelbezirk der Stadt von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt – sollte ebenso nicht vermisst werden wie Upper Lake Drive, Market Square, Arts & Crafts Center. Außerhalb der Stadtgrenze von Kandy, rund zehn Kilometer westlich, befindet sich der Botanische Garten von Peradeniya, der jährlich über eine Millionen Besucher zählt. Der Garten wurde bereits 1371 angelegt und ist mit einer Fläche von 60 Hektar der größte des Landes. In diesem Park befindet sich auch der von der bedeckten Fläche wahrscheinlich größte Banyan-Baum, der über 2000 m² abdeckt.

Embekka Devalaya

Der Embekka Tempel wurde während der Ära der Gampola um 1374 von König Vikramabahu III. erbaut. Der Schrein besteht aus drei Abschnitten dem „Sanctum of Garagha“, der „Digge“ („Tanzsaal“) und dem „Hevisi Mandapaya“ („Halle der Trommler“). Insbesondere letztere zieht die Aufmerksamkeit der Besucher aufgrund der prächtigen Holzschnitzereien auf sich, die als beste Beispiele für singhalesische Schnitzarbeiten gelten dürfen.

Gadaladeniya und Lankatilaka

Die Tempelanlage mit einem alten Kloster liegt auf einem flachen Felsen bei Diggala im Bezirk Kandy. Erbaut wurde sie von König Buwanekabahu IV. im Jahr 1344 und wird stark von südindischen Einflüssen geprägt. Lankatilaka Vihara ist von hier aus nur wenige Kilometer entfernt und gilt als das prächtigste architektonischen Bauwerk das während der Gampola Ära geschaffen wurde.

Pinnawela

Gegründet im Jahre 1975 wurden Babyelefanten, die alleine im Dschungel gefunden wurden, adoptiert und aufgezogen. Jeden Morgen um 10.00 Uhr werden die Elefanten zum Fluss geführt, der Badespaß wiederholt sich auch um 14.00 Uhr mittags.

Nuwara Eliya

Eine auf ca. 1900 Metern gelegene Kleinstadt in der Zentralprovinz von Sri Lanka. Gegründet wurde Nuwara Eliya im 19. Jahrhundert als Erholungsort für britische Kolonialbeamte und ist landschaftlich überaus reizvoll von Bergen eingerahmt.

Adam’s Peak und Horton Plains

In der Nähe von Nuwara Eliya befindet sich um den Sri Pada bzw. Adam’s Peak der Nationalpark Peak Wilderness Sanctuary, in dem Großwild (u.a. Leoparden) lebt. In den südlich von Nuwara Eliya gelegenen Horton Plains liegt auf 2100 bis 2300 Metern Höhe der Horton-Plains-Nationalpark mit einem World’s End genannten 1.050 Meter tiefen Felsabsatz. Der Park kann über zwei Straßen (Nuwara Eliya Ambewela – Pattipola bzw. Haputale – Boralanda) erreicht werden. Die Bergregion besitzt außerdem mehrere größere Wasserfälle und Stauseen, wie zum Beispiel den Gregory See. Im Jahre 2010 wurden die Central Highlands von Sri Lanka in die Liste des Weltnaturerbes der Unesco aufgenommen.

Ella

Ein schönes kleines Dorf im Hochland von Sri Lanka auf rund 1000 Meter Höhe mit wenig mehr als eine Handvoll von Geschäften, Hotels und Pensionen, aber einem nahezu perfekten Klima. Am „Ella Gap“ bietet sich ein exzellenter Aussichtspunkt mit einem Blick bis hin zur Südküste von Sri Lanka.

Bandarawela

Die geschäftige Marktstadt liegt rund zehn Kilometer nördlich von Haputale, ist aber spürbar wärmer, und ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Umgebung. Jeden Sonntagmorgen findet hier ein besonders lebhafter Wochenmarkt statt. Sechs Kilometer östlich von Badarawela lohnt sich der Besuch des charmanten Dowa Tempel mit einer rund vier Meter hohen, in den Fels geschlagenen Buddha-Statue. Die Wände der benachbarten Höhlen sind mit hervorragenden Wandmalereien verziert.

Bogoda

Zwischen Ella und Badulla bzw. Bandarawela ist Bogoda mit seiner 400 Jahre alten Holzbrücke, eine der ältesten weltweit, über den Gallanda Oya River und dem gleichnamigen Höhlentempel, dessen Geschichte bis ins 1. Jhd. v. Chr. zurückgeht, ein kleines Juwel.

Mahiyanganaya

Die Stadt liegt nur unweit des Mahaweli River ca. 70 Kilometer von Kandy bzw. Badulla entfernt, das täglich Leben wird insbesondere durch den Anbau von Reis geprägt. Zugleich rühmt sich Mahiyangana über eine der ältesten Dagobas (Stupa), auch wen deren Bild durch eine Renovierung Mitte des 20. Jhds. geprägt wird steht sie an der Stelle ihrer Vorläufer

Südküste von Sri Lanka: Yala, Galle, Udawalawe, Bundala, Kataragama

Aufgrund der Monsunzeiten und der damit verbundenen Strömungen ist das Baden im Meer nur begrenzt möglich, an der Westküste betreffen diese Einschränkungen grob die Monate Mai bis einschließlich Oktober, an der Ostküste die Monate November bis einschließlich April. Tauchschulen bzw. Tauchbasen auf Sri Lanka sind teilweise während dieser Zeiten geschlossen, der Yala Nationalpark schließt seine Pforten für Besucher während der Tockenzeit.

Yala

Bereits im Jahr 1938 wurde Yala zum Nationalpark erklärt, der sich auf über ca. 1100 km² erstreckt, jedoch ist nur ein kleiner Teil davon zu besichtigen. Unternehmen Sie eine Safari, auf der Sie die beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt, mit etwas Glück Leoparden, bestaunen können. Safaris mit offenen Jeeps werden in der Regel vom küstennahen Block One durchgeführt. Dieser ist sicherlich der landschaftlich reizvollste Teil des Park. Als beste Besuchszeit hat sich Dezember bis Mai erweisen, witterungsbedingt ist der Yala Nationalpark in der Trockenzeit (Anfang September bis Mitte Oktober) geschlossen.

Udawalawe und Bundala

Im Süden von Sri Lanka auf halbem Weg zwischen Südküste und Hochland zwischen drei Klimazonen gelegen und seit 1972 Nationalpark. Die Region besteht auf rund 300 km² überwiegend aus Wäldern und offenem Grasland und ist berühmt für ihre große Elefanten-Population. Rund 15 Kilometer östlich von Hambantota liegt der Bundala Nationalpark. Ein 62 km² großes Feuchtschutzgebiet und ein Paradies für alle Vogelbegeisterten Besucher Sri Lankas.

Kataragama

Wallfahrtsort zu Ehren der gleichnamigen Gottheit und Pilgerziel für Buddhisten, Hindus und Muslime. Das Städtchen liegt am südlichen Ende der Provinz Uva im Distrikt von Monaragalla (ca. 230 Kilometer südöstlich von Colombo) und ist von zahlreichen Nationalparks umgeben.

Galle

Die Hafenstadt im Südwesten von Sri Lanka, rund 120 Kilometer von Colombo entfernt, gilt als schönste Stadt des Landes. Die Festung Galle, 1663 von den Niederländern errichtet und heute größte erhaltene europäische Festungsanlage in Südasien gehört ebenso wie die Altstadt zum Weltkulturerbe der Menschheit. Galle ist auch ein herausragendes Beispiel für die Verschmelzung europäischer Architektur mit südostasiatischer Tradition. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die von Jesuiten gegründete Kathedrale St. Mary’s.

Westküste von Sri Lanka: Colombo, Negombo, Ratnapura, Sinharaja

Unter anderem folgende Fluglinien fliegen den Bandaranaike International Airport bei Colombo an: Emirates, Etihad, Oman Air, Qatar Airways, Srilankan und Turkish Airlines bzw. Indian Airlines, Jetways, Air Asia, Jetstar sowie Tiger Airways.

Colombo

Dank ihrem geschützten Hafen diente die heutige Hauptstadt von Sri Lanka bereits seit dem 5. Jhd. römischen, arabischen und chinesischen Händlern als Umschlagplatz. Colombo ist heute Regierungs-, Verwaltungs- und Finanzzentrum des Landes. Seit Ende des Krieges 2009 erwacht die Stadt in neuer Schönheit. Das lebhafte Gebiet um Pettah ist Drehscheibe für Reisende und Geschäftsleute, Galle Face Green Treffpunkt für Jung und Alt. Zu den Höhepunkten von Colombo gehören der Pettah Bazaar und das Business Centre, Galle Face, Gagaramaya Temple, Town Hall, Independence Square, Kadirasan Kovil und die New Parliament Area.

Negombo

Das ehemalige Fischerdorf Negombo ist nur 20 Kilometer vom internationalen Flughafen Bandaranaike in Katunayake bzw. rund 40 Kilometer von Colombo entfernt. Nach der Einnahme von Colombo durch Portugal 1505 gehörte Negombo zu den ersten übernommen Gebieten. Die Niederlande übernahmen die Region dann 1644. Erhalten geblieben sind aus dieser Zeit ein niederländisches Fort und ein von den Holländern gebauter ca. 120 Kilometer langer Kanal von Colombo über Negombo nach Puttalam, der dem Transport von Zimt, dem damals wichtigsten Exportgut, diente. Entdecken Sie bei einer Bootsfahrt das Leben rund um die Lagune von Negombo mit ihren zahlreichen Mangroven oder besuchen Sie die lebhafte Stadt mit ihren Tempeln, Moscheen und Kirchen sowie dem Fischmarkt.

Kalutara

Die Kleinstadt mit ihren rund 40.000 Einwohner liegt ca. 35 Kilometer südlich von Colombo am Highway nach Galle an der Mündung des Flusses Kalu Ganga. Pilger besuchen in Kalutara einen Ableger eines über 2000 Jahre alten Bodhi-Baumes. Unter diesem soll Buddha seine Erleuchtung empfangen haben. Sehenswert ist auch die Tempelanlage mit ihrer Dagoba.

Willpattu

Wenn auch nicht der bekannteste so ist der Willpattu Nationalpark mit über 1080 km² doch der Größe in Sri Lanka rund 25 Kilometer nördlich von Puttalam. Aufgrund des Bürgerkriegs war der Park von 1985 bis 2010 geschlossen und bietet heute ein breites Wildleben. Da Wipattu noch nicht über eine breite Infrastruktur wie der Yala Nationalpark verfügt müssen Besucher einerseits mit Abschlägen bei Komfort und Safaris rechnen andererseits ist der Park vor allem in der Hauptsaison deutlich weniger frequentiert als zum Beispiel der Yala Nationalpark.

Ratnapura

Hauptstadt der Provinz Sabaragamuwa rund 100 Kilometer südöstlich von Colombo. Ratnapura ist zum einen Zentrum der Edelstein-Industrie zum anderen dominieren Reis- und Obstanbau die Region. Große Tee- und Gummiplantagen umgeben die Stadt. Sie ist Ausgangspunkt für Besuche des Sinharaja Forest Reserve, des Udawalawe Nationalpark, nach Kitulgala und zum Adams Peak.

Sinharaja

Der Regenwald von Sinharaja (Singharaja) befindet sich auf Höhen zwischen 300 und 1170 Metern. Er ist eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete auf Sri Lanka und seit 1988 Weltnaturerbe. Die Erkundung von Sinharaja ist nur zu Fuß zuzsammen mit einem Guide oder einem Ranger möglich. Die Zugänge zum Park liegen im Nordwesten des Schutzgebietes in Kudawa bzw. in Mederapitiya.

Kitulgala

Drehort für den Film „Die Brücke am River Kwai“ und heute insbesondere am Wochenende Magnet für Wildwasserfahrten durch das Tal des Kelani River. Das Tal ist aber auch für Ornithologen aufgrund seiner Lage in einer Übergangszone zwischen tropischem Tiefland und kühlem Hochland interessant.

Reisen nach Sri Lanka

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Unter srilanka-tourismus.de finden Sie über einhundert ausgesuchte Reisebausteine und Hotels in Sri Lanka, sei es eine Gruppen-, Zubucher- bzw. Busreise oder eine private Rundreise mit englisch- oder deutschsprachigem Driverguide.